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Tag 16

Es war da, das Päckle, endlich am Mittag, war es da. Laufrad umgebaut, Ritzelpaket, Bremsscheibe und Bereifung. Passt und läuft. Gegen 14:00 Uhr konnte ich von Fürstenwalde starten. Wollte auf jeden Fall noch nach Polen einreisen, was dann kurz nach Ankunft in Frankfurt/Oder mit Nutzung „Der Brücke des Friedens“ auch gelang. Mit der Einfahrt in Lubice, das liegt auf der Ostseite der Oder, benachbart zu Frankfurt, wechseln die Welten. Gemessen an der Anzahl von Geschäften für Tabakwaren scheint diese Ware hier günstiger zu sein.
Ein prima Rückenwind treibt mich seit Start in Fürstenwalde gen Nordost. Nur ein Feuerwehrmann kann mich noch stoppen. Wobei er nichts tun musste, er stand einfach nur da und hatte sicherlich nicht die Absicht mich aufzuhalten.
Ein Bewohner des Dorfes hat ihn geschaffen, erfahre ich von einem Mann, welcher zuschaut, wie ich die Figur ablichte. Der Helm kann abgenommen werden, darunter kommt ein Haken zum Vorschein. Damit erst wurde es möglich das Ding zu transportieren. Er sei schwer, weil Beton als Baumaterial verwendet wurde. Erst war es eine Holzfigur, die sei jedoch verwittert, also war ein Neubau aus Beton der logische Fortschritt. Die Wand dahinter wurde vom gleichen Künstler bemalt. Da sollen Vögel dabei sein. Die kann er aber beim besten Willen nicht sehen. Soweit die Ausführungen eines Mitgliedes der freiwilligen Feuerwehr von Wilmersdorf, welcher gegenüber dieses Kunstwerkes wohnt.
Am frühen Abend konnte ich Osno Lubiskie erreichen. Ein kleiner, feiner Zeltplatz am See. Der Schlüssel für die Dusche hängt dort an dem dicken Baum. Steckdosen sind da vorne in dem grauen Kasten. So die wichtigen Hinweise für den Gebrauch des Platzes.

Wilmersdorf
Grenzübergang nach Polen in Frankfurt/Oder

2 Comments

  1. Klaus Michaelis
    Klaus Michaelis 4. Juli 2019

    Lieber Wolfgang
    ich habe auf das Päckle in Gedanken mitgewartet.
    Und bin froh, dass alles geklappt hat.
    Liebe Grüsse und gute/ unfallfreie Fahrt
    Dein Klaus

  2. WBrunsGL51
    WBrunsGL51 5. Juli 2019

    Danke Dir.
    Es war eine nicht unerhebliche Herausforderung, dort in Fürstenwalde 3 Tage quasi an der Packstation zu verbringen.

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