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Tag 5

Regnerisch geht es in den Tag. Mühe macht es alle Sachen einigermaßen trocken zu verpacken. Es klappt auch dies zufriedenstellend. Kaum auf dem Rad kommt das helle Licht durch das Gewölk. Auf kleinen Nebenstrecken rollt es sich prima. Es geht wellig voran.

Das mit den Mohntagen hatte ich noch nicht erklärt. An den Feldrainen, pluralvon Rain = Raine ? Oder Rainer ? Ne, wohl eher nicht. Also an den Feldrändern überall knallroter Mohn der einen wundervollen Kontrast zu den Kornfeldern bietet. Dazu ein bayerischer Himmel und ein leichter Rückenwind.

Herrliche, kleine Weiler. Ohne Dorfbegradigung. Die Strassen nicht ausgebaut. Man kann es den Dörflern natürlich nicht verwehren, dass sie es auch schön haben wollen. Momentan mal:
Junge Hühner, Hähnchen, Hähnchen !!!
Ein Händler fährt mit seinem Lieferwagen durchs Dorf. Über Ausssenlautsprecher wirbt er für seine Ware. Ein wenig Akzent, auf keinen Fall bayerisch. In der gesangähnlichen Wiederholung könnte es ein Muezzin sein.
Schön haben wollen…..
Den Bewohnern müsste der Zugang zu den Obi’s, Tooms, Hornbachs und vielen anderen einfach verwehrt werden. Es sollten Qualifizierungsmassnahmen angewendet werden, bevor die Leute Hand anlegen dürfen an ihren jahrhundertealten Häuschen. Wirklich schlimm was da so alles drangedübelt wird. Schade irgend wie, dass das Interesse so gering ist, das Dorf in seinem Charakter zu erhalten. Nee, da müssen potthässliche Alutüren ins Fachwerk gepresst werden.

Zum Tagesabschluss bei Regaee- Klängen meinen Souvlakiteller genossen. Dies nahe bei Erlangen. Zuvor noch alle Speichen im Hinterrad ausgetauscht. Bis hierher sind bereits 2 Speichen gerissen. Sind wohl von einfachster Qualität, geschnittene statt gerollte Gewinde. In Erlangen bei der „Fahhradkiste“ wurde ich fündig.

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