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Tag 8

Etwa 30 km nach dem Zeltplatz erreiche ich die tschechische Grenze über einen stillgelegten Bahndamm, welcher mit einem hübschen, schattigen Radweg ausgestattet ist. Der Eurovelo 13 geht über diesen Weg. Ganz prima ist die Aussicht ab Cheb der „Ohre“ flussabwärts in nordöstliche Richtung, bis zur Mündung in die Elbe folgen zu können. Begleitet wird die Eger, so der deutsche Name der Ohre, von einem Radweg.
Kleine Orte liegen am herrlich mäandernden Flusslauf, manchmal erweitert mit erschreckend monströsen Plattenbauten, nur teilweise saniert. Der Ostblockcharme, er ist durchaus noch zu besichtigen. Im Bild Rohrleitungen, welche über einige Kilometer parallel zum Flüsschen verlegt sind. Europa ist hier anders. Etwa 20 km vor Karlsbad, auf einem Zeltplatz für die auf dem Fluss zahlreich paddelnden Bootsfahrerfamilien, gibt es ein schattige Plätzchen für mich. Die Dusche ist die Ohre. Wie schön, das Versteckspiel der hier herumspringenden Kinder hört sich wohl in allen Sprachen gleich an.

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